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Textprobe

 

Schluss des Stücks, Fellner am Sterben.

 

FELLNER: Weisch was i no gärn gmacht hät? I wär gärn uff Indie gange. Stille.I wär au gern mit em Hund go spaziere. Weil ich glaub, dass me vomne Hund viel lehre ka. Zum Bischpil, dass me sich traut, auf dGass z brunze.

 

Fellner krümmt sich in einem plötzlichen Schmerzanfall.

 

BÖSEL: Kurtl! Kumm! Du dörfsch nit ufgäh! – Söll dr a Witz verzelle: E Bekannte vo mir, dä isch in Indie gsi. Schön isschs dört!

FELLNER: stöhnend Ja? 

BÖSEL: Dä Bekannt vo mir,däm ischs ganz schlächt gange im Spital, denn ischer zNacht eifach e bitz go spaziere ums Spital umme. - Dört het ihn denn dr Krankewage mit Blauliecht ruckwärts überfahre. Und den ischer wirklich uff Indie! 

 

Beide lachen, Fellner bekommt neuerlich einen Schmerzanfall und wird bewusstlos. Bösel streicht ihm über den Kopf.

 

WIRTIN: steht hinter Bösel, legt ihm die Hand auf die Schulter. Herr Bösel.

BÖSEL: Kurtl! Goht scho no, he? Goht scho no .... bitte! Kurti! Weisch, es git so viel Sache, wo me glaubt... und denn kunnt me druff, dass das, wos wirklich druff aakunnt, öbbis ganz anders isch. Wirklich wichtig isch ... 

 

Bösel legt das Plastik-Keyboard in Fellners Arm. Irgendwann merkt er, dass Fellner tot ist. Die Wirtin kommt herein, deckt Fellner mit einer Decke etwas zu. Bösel steht auf und für einen Moment unentschlossen da. Dann nimmt er die Erdbeeren und legt sie Fellner auf die Brust. Er drückt Fellner eine Erdbeere in die Hand. Gedankenverloren beginnt er Erdbeeren zu essen. 

 

MUSIKERIN:Eicher: Campari soda. Alle singen mit, auch Fellner.

 

Personen


Bühne Alfi Marti, Kostüme Simone Leimgruber, Regie Jörg Jermann

Katja Zurbuchen als Beizensängerin, Annette Dick als Wirtin, Kurt Wegmüller und Peter Wyss als Beizenhocker und  -tester.