ROBERT WALSER

 

DER GEHÜLFE oder

EIN KRAFTANLAGENSCHÖPFER

 

 

Wir machen im Januar 2018 ein Projekt nach dem Roman DER GEHÜLFE von ROBERT WALSER im Theater Palazzo Liestal am 11. und 12. Januar und in der Druckereihalle Ackermannshof Basel vom 13. bis 17. Januar.

Kontakt und Reservationen unter

welcome@basalttheater.ch

 

Es spielen:

Tobler, Erfinder und Phantast,   Juniorchef       GianniNotegen

Toblers Frau, leidend, Gattin                                    Angélique Rentsch

Joseph, unbekümmert, der Gehülfe                    Peter Wyss

Wirsch, Vorgänger Josephs                                   Kurt WegmüllerPauline  kühlheisses Kindermädchen                                Manuela Visscher

Silvi, das Kind, Tochter der Toblers                       eine Puppe

Jodel-„Art-Sänger“                                                 Tomas Reck  

      Bühne/Kostüme                                                       Alfi Marti

      Musikalische Gesamt-Leitung                               Lukas Rickli

      Szenische Fassung und Regie                                Jörg Jermann

 

Wir setzen neben das sprachliche Gewicht die Musik. Ein professioneller Sänger ist auf der Bühne, der jodel-artig performt. Das Ensemble wird, passend zum Rahmen, immer wieder Bruchstücke von alten Schweizermelodien singen, anstimmen, abbrechen, summen, sehnsüchteln. Die Szene ist offen und die Schauspieler immer als solche präsent. Das spiegelt die seltsame Verfremdung, der wir bei Walsers Texten immer begegnen. Diese gesamte Spannbreite interessiert uns und bringt Walser in ein überraschendes Licht. Durch die Personen spricht die Autorenstimme Walsers unmittelbarer als im Roman, etwa über die Spannungen zwischen Frau Tobler und ihrem Mann. Deshalb ist auch ein Untertitel sinnvoll, „Der Kraftanlagenschöpfer“. Die Mechanismen zwischen den szenisch anwesenden Personen stehen im Zentrum.

 

NZZ

Robert Walser ist eine der letzten legendären Gestalten in der Literatur, seine Verweigerung, sein Scheitern, das vielleicht gar keines ist, berühren uns mehr als viele sogenannte Erfolge.

 

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Eben vergangene Produktion:

DAS SCHIND

Über Flucht, Bleibe und Habe und das geheimnisvolle Schind

Eine Groteske nach Motiven und mit live songs von Boris Vian

 

 Die letzten Aufführungen:

Am 8., 9. und 11. Februar 2017 im Philosophicum/Druckereihalle Basel.

Reservationen unter welcome@basalttheater.ch

 

Vor der letzten Aufführung am 11. Februar findet ein Gespräch  

 statt zur Thematik des Stücks, DAS FREMDE UND DAS EIGENE.

 Von 18.00 bis 19.00 Uhr in der Druckereihalle mit

 Stefan Brotbeck, Philosoph, Jörg Jermann, Regisseur und

 Kurt Wegmüller, Schauspieler.




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