Bunte Collage über unsere Kommunikation. Gesang und Saxophon von Thomas Achermann. Vier Eintakter mit Jazzsongs zu unserer Kommunikation.

 

Wir sind wieder da. «HALLO» spielen wir an drei verschiedenen Spielorten der Region.

 

Jean Tardieu

mit den unbeendeten Sätzen von Verliebten "Finissez vos Phrases"

 

Das Basalttheater

mit Gesprächsfetzen zur digitalen Welt "SMILE"

 

Henning Mankell

mit dem Theken-Monolog eines Baggerfahrers "Bagger"

 

Harold Pinter

mit dem Funk zwischen Zentrale und Taxifahrerin "Victoria Station"

  

Es spielen Katja Zurbuchen, Natalie Müller, Manuela Visscher, Nick Eminger, Kurt Wegmüller, Peter Wyss. Bühne Alfi Marti, Kostüme Simone Seiterle, Text und Regie Jörg Jermann.

 

Henning Mankells «Bagger» ist der Monolog eines einsamen Baggerfahrers an der Bar. Jean Tardieus «Beendet eure Sätze» ist ein Liebesdialog bestehend aus Satzstümpfen. «SMS/Smile» des BASALTTHEATER BASEL ist ein Einblick in die gegenwärtige digitale Kommunikation und Situation. Und Harold Pinters «Victoria Station» ist ein Funkkontakt zwischen der Taxizentrale und einer Taxifahrerin. Mit überraschendem Ausgang.

 

Mankell ist der grosse schwedische Krimiautor (Wallander), Harold Pinter ist der englische Nobelpreisträger für seine Theaterstücke und Jean Tardieu ist der wichtige Vertreter des absurden französischen Theaters. 

 

Das Basalttheater Basel hat sich vier Bereiche unseres Ringens um das Sprechen, um das Verstehen-Wollen und um die, so finden wir, letztlich glückende Verständigung mit Lust und Laune zur Brust genommen. Jörg Jermann inszeniert die vier Einakter auf bunte, sehr unterschiedliche Weise. Die Live-Musik von Thomas Achermann untermalt den Abend mit feinem Saxophon und Jazz-Gesang. 

 

An allen vier verschiedenen Spielorten der Region ist anregende Unterhaltung auf der Bühne angesagt und für leichte Verpflegung und Getränke ist gesorgt.

Wie wir miteinander sprechen ist ein kaleidoskopisches Funkeln.

Wir geben die Sprechenden. 

Und zeigen Variationen, das Sprechen zu versuchen.

Was wir sagen wollen, wird nicht ganz getroffen.

Was wir sagen können, reicht nicht.

Immer ist das Gefühl vor dem Sprechen. 

Wir denken auch bildlich und vor-wörtlich.

Meistens bleibt vom Gesagten Ungesagtes übrig. 

Sprechen und Verstehen gelingen dann erst recht.

 

Als Baggerführer, Taxifahrerin, Verliebte oder in digitalen Welten reden wir anders miteinander. "Hallo" rufen wir aber in alle Richtungen: aufmunternd, heiter, suchend, "Hallo" rufen wir lachend und empört.